Skip to content

Das Ende naht – Was so dramatisch klingt ist nur das Ende des Jahres

Oftmals verleitet eine Überschrift dazu, einen Artikel zu lesen. Ich rate jedem Leser, kritisch zu bleiben. Nicht alles ist so dramatisch, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat. Um dem Gedanken vorzubeugen, mit dem „Ende“ sei vielleicht das Ende meiner Gesangskarriere oder gar meines Lebens gemeint, habe ich diesen Gedanken hoffentlich rechtzeitig in der Überschrift revidiert.

Danke an...

Ich ziehe Bilanz und bin, wie so oft am Ende eines Jahres, dankbar. Dankbar, dass ich gesund bin und mit 56 Jahren so einige überlebt habe, denen es nicht vergönnt war, so alt zu werden. Dabei fallen mir Namen wie Michael Jackson, Elvis Presley, George Michael und John Lennon ein. Greife ich bei diesen Namen nicht ein bisschen hoch? Mag sein. Die waren alle erfolgreicher als ich, was die Musik betrifft, aber hatten sie ein besseres Leben?

Abseits von der Musik spielte ich Beachvolleyball, Crossminton, wanderte in den Bergen und begann mit Reitstunden – ein neues Hobby und eine neue Liebe wurde geboren, ebenso wie das Spielen auf der Ukulele, das ich Anfang des Jahres begonnen hatte.

Mit Platz 45 in den offiziellen deutschen Radiocharts habe ich den höchsten Platz all meiner Songs erreicht. Und das mit einem Lied, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. „Für immer Sommer“, ein Reggae-Schlager abseits vom typischen Disco-Fox.

Zweimal war ich wieder auf dem Traumschiff MS Amadea als Sänger gebucht. Einmal im Frühjahr. Lest dazu gerne diesen Beitrag hier.
Und einmal in die Region der Kanaren bis Anfang Dezember. Drei Wochen ging die Reise und abgesehen von zwei meiner Shows im Theater an Bord („Die Roland-Kaiser-Show“ und „Schlager & mehr“) hatte ich noch drei Weltpremieren, jawohl.

Ich auf dem Pferd Rama
Eine ganz zutrauliche Ziege in Füssen
Beim Wandern in den Bergen von Füssen

Danke an Grit, oder: „Drei Weltpremieren"

An Bord gibt es immer einen Pfarrer, der seine Gottesdienste hält. Und auch wenn ich an Land sehr, sehr selten in die Kirche gehe, sind die Wege an Bord kurz genug, so dass ich ganz gerne dorthin gehe. Vor allem, weil sie in der wunderschönen Vista Lounge stattfinden. Auf Deck 11 ganz vorne hat man eine herrliche Sicht aufs Meer, die Wellen und die Wolken. Man erspäht so manchen Regenbogen oder die Sonne, die sich durch die Wolken kämpft. Da kann man eigentlich gar nicht anders als an Gott zu glauben. Und weil meine Single „Du weißt, wohin es geht“ veröffentlicht werden sollte, während ich an Bord war und das Lied einen religiösen Touch hat, kam meiner Lebensgefährtin Sabine die Idee, unserer Bordgeistlichen Grit anzubieten, das Lied live aufzuführen. Diese war von dem Angebot begeistert und gestaltete ihren Gottesdienst rund um meinen Titel. Stellt euch das mal vor. Als sie fragte, ob noch ein weiteres meiner Lieder passen könnte, fiel meine Wahl auf „Alles ist gut so“ in einer Piano-Version, das ich bisher nur im Familienkreis in dieser Version gesungen hatte. Also eigentlich gleich zwei Weltpremieren auf einmal, ich fasse diese beiden aber als eine Premiere zusammen.

Blick aus der Vista Lounge

Danke an Manu und Toto

Die zweite Weltpremiere hatte ich zur Silberhochzeit eines befreundetet Pärchens. Manu und Toto hatte ich auf meiner ersten Traumschiffreise kennengelernt und daraus hat sich eine schöne Freundschaft entwickelt. Die beiden erneuerten an Bord ihr Eheversprechen und luden Sabine und mich zur Zeremonie und zum anschließenden Essen ein. Die treuen Leser unter euch wissen, dass ich auf Hochzeitszeremonien nicht singe, lest aber gerne auch hier den Beitrag in meinem Blog.

Für die beiden machte ich also eine Ausnahme und sang das Lied „Lieblingsmensch“ von Klaus Hanslbauer in einer eigens angefertigten Piano-Version. Ein relativ unbekanntes Lied und ich musste mich echt zusammenreißen. Meine Stimme brach als ich in Manus Augen Tränen sah, aber ich habe mich gerade noch gefangen. Das wird für sehr, sehr lange Zeit eine Ausnahme bleiben.

Toto, Manu, Sabine und ich im Hafen von Las Palmas, Gran Canaria, an Bord der MS Amadea

Danke an Barbara

Für die dritte Weltpremiere hatte ich mit Barbara Lechner „Mi Tierra Gran Canaria“ in der Akustik-Version einstudiert. Barbara ist eine hervorragende Musikerin und spielt die klassische Gitarre. Gäste an Bord hatten immer wieder gefragt, ob ich denn nicht nochmal auftreten würde, und so haben wir dieses Lied ebenso in einem Gottesdienst untergebracht. Danke an Barbara.

Das Video könnt ihr unten ansehen. Link zu Barbara Lechners Website hier

Danke an meine Fans, an Sabine, meine Familie und meine Freunde

Nach dieser Schiffsreise entspannte ich noch einige Tage in und um Malaga, bevor ich für einen Auftritt mit meiner Band Schlagercafé wieder zurück nach Deutschland musste. Das Jahresende wird ganz ruhig, bevor es Anfang Januar für ein paar Wochen wieder nach Gran Canaria für ein paar Auftritte und zum Sonne tanken geht. Rutscht gut rein ins neue Jahr und bleibt mir treu, wenn ihr mögt. Abonniert meinen YouTube-Kanal, Spotify und meinen Newsletter, und nervt die Radio- und Fernsehsender mit Wünschen nach Liedern von mir 😊. DANKE!!!

Meine Sonnenterrasse in Torremolinos
Schönes Plätzchen in Marbella
Neues Outfit für Krümel